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Der
Autor |
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Dr. Richard Gris ist
promovierter Diplompsychologe, Trainer, Coach und
Berater mit dem Schwerpunkt Führung und Veränderung.
Seine Promotion befasste sich mit der Evaluation
eines Stressabbauprogramms. Er arbeitet als
Professor für Wirtschaftspsychologie an der SRH
FernHochschule Riedlingen
(Mehr >>>
www.fh-riedlingen.de). Der Name ist ein
Pseudonym.
Sein Hintergrund
Dr. Richard Gris (alias Dr. Axel
Koch) ist Insider im
Weiterbildungsgeschäft. Er hat rund 15 Jahre
Erfahrung als Trainer, Berater und Coach. Er hat
diverse Zusatzausbildungen, u.a. als NLP-Master und
Systemischer Supervisor. Er kennt
sowohl die interne als auch die externe Sicht auf
den Weiterbildungsmarkt. Mehr biographische
Informationen erfahren Sie im Buch.
Warum er das Buch „Die Weiterbildungslüge“
geschrieben hat
Jeder, der in der Weiterbildung
arbeitet, ist tagtäglich damit konfrontiert, dass
Seminarteilnehmer mit Unlust in Seminare kommen oder
dass trotz bester Trainingserkenntnisse die
Umsetzung in die Praxis scheitert.
Das Paradoxe daran ist, dass die
Mitarbeiter eigentlich hochmotiviert in die Schulung
gehen sollten, um das Gelernte zum Wohle des
Unternehmens nachhaltig umzusetzen. Studien zeigen:
Weiterbildung ist für 90 Prozent der Arbeitgeber
wichtig oder sehr wichtig. Gleichzeitig wünschen
sich 81 Prozent der Arbeitnehmer mehr Weiterbildung.
Die Wichtigkeit ist unbestritten. Die
Wirtschaft lässt sich Weiterbildung auch einiges
kosten. Jüngsten Zahlen zufolge investieren gut 84
Prozent der deutschen Unternehmen in betriebliche
Weiterbildung. Sie geben dafür hochgerechnet rund 27
Milliarden Euro aus, so das Ergebnis der aktuellen
Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen
Wirtschaft Köln.
Auf der anderen Seite gibt es diverse
Studien, Artikel und Bücher, die aufzeigen, dass
etwa 80% der Seminare und Trainings, besonders im
Soft Skills-Bereich, am Transfer in die Praxis
scheitern. Das investierte Geld verpufft demnach
regelmäßig. Und dabei ist diese Summe gar
nicht einmal das Hauptproblem. Der wahre Schaden
resultiert daraus, dass die Firmen ihre Mitarbeiter
weiterbilden, damit sie einen besseren Beitrag zum
Unternehmenserfolg erbringen. Doch wer nichts
anwendet, bringt auch keinen Mehrwert und damit
höhere Umsätze, Gewinne oder Effizienz.
„Das Thema „Unwirksame Weiterbildung“
liegt auf der Straße“, sagt Dr. Richard Gris.
Doch keine Veröffentlichung habe bislang dazu
beigetragen, die heutige Weiterbildungspraxis
intensiv zu diskutieren und zu einem Umdenken zu
bewegen. Deshalb habe er sich zu dem Genre des
Sachbuches entschieden, das aufgrund seiner
Gestaltung bewusst polarisiert und eine Diskussion
entfachen soll.
Dr. Richard Gris sieht das Buch ganz
im Sinne der Systemtheorie, wonach Systeme
„verstört“ werden müssen, damit sie sich verändern.
Alle Beteiligten von Weiterbildung – Trainer,
Personalentwickler, Führungskräfte und die
Teilnehmer – haben sich in ihren Gewohnheiten
festgefahren. Das Buch soll den Impuls zur
Veränderung geben.
Wie die starke
Medienresonanz
zeigt, ist es Dr. Richard Gris gelungen, die
Diskussion voll in Gang zu bringen. |